IP-basierte Anschlüsse – Telekom stellt um

Telekom stellt Anschlüsse um

IP-basierte Anschluesse – die Telekom stellt um.

Analog ist out, die Telekom stellt ihre Internet- und Telefonanschlüsse um.

Was gibt es an der Fritzbox zu beachten?

Quelle: IP-basierte Anschlüsse – Telekom stellt um – Fritzbox Einrichtung

Ein Kommentar auf “IP-basierte Anschlüsse – Telekom stellt um

  1. Warum wird hier so getan, als sei der IP-basierende Anschluss der Telekom etwas besonders bzw. eine ganz neue Technik, die die Telekom erfunden hat?
    Die Telekom Mitbewerber ohne eigenes kupferadernes Leitungsnetz und die Kabelprovider nutzen diese Technik schon seit Jahren.
    Es war die Telekom (ihre damalige Tochter T-Online) die die VoiP-(Telekom Eigenname: IP-basierend) Technik mit Geo-Rufnummern aus dem Ortsnetz technisch nicht auf die Reihe bekommen hat. Damals ebenfalls nicht auf die Reihe bekommen: Keine eigene Router mit S0-Schnittstelle für die damalis noch übliche ISDN-Anschlüsse. Hierfür musste sich die Telekom an AVM wenden, die dem damaligen Speedport-Hersteller der Telekom OEM-FRITZ!Box Boards zur Verfügung stellte (als Telekom Derivate einer FRITZ!Box genannt, z. Bs. für Speedport W 701V = Derivate von FRITZ!Box 7170).
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    Zitat:
    Was gibt es an der Fritzbox zu beachten?
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    Kommt drauf an, welches FRIT!Box Modell momentan am noch nicht auf IP-basierend umgestellten Anschluss genutzt wird und auch darauf, welche Telefoniehardware, z. Bs.NTBA mit daran angeschlossener ISDN-Anlage und an dieser die im Haushalt eingesetzten Telefone, die ohne Änderung an der Verdrahtung weiter verwendet werden sollen, an.
    Dann kommt es darauf an, ob es bei ADSL2+ bleibt oder ob es ein VDSL-Anschluss werden wird. Nicht jedes der älteren FRITZ!Box Modelle ist VDSL/VDSL2 fähig und nicht jedes FRITZ!Box Modell besitzt eine S0-Schnittstelle zum Anschluss von ISDN-Devices. Die Info dazu gibt es im AVM Support Bereich.

    Beispiel 1:
    Gehen wir einmal davon aus, dass es sich beim momentanen Anschluss um einen „bis zu 16 MBit/s Standard Telekom Anschluss“ (eine Rufnummer / ein Splitter) handelt, an dem eine FRITZ!Box 7390 werkelt und das Telefon an einer FRITZ!Box FON-Schnittstelle angeschlossen ist.
    Wird dieser Anschluss auf „IP-basierend“ (MagentaZuHause S mit bis zu 16MBit/s) geschaltet,hat man sich hoffentlich schon vorher die FRITZ!Box Einstellungen, z. Bs. Telefonbuch, WLAN / MyFRITZ! usw. gesichert.
    Vor der FRITZ!Box Nutzung am „IP-basierenden Anschluss“ ist die FRITZ!Box in „Werkseinstellungen“ (siehe Handbuch) oder per Telefon mit Wahl von #991*15901590* zu versetzen. Danach ist der Splitter zu entfernen und die FRITZ!Box (ihre DSL-Buchse) mit der TAE-Dose (an deren F-Steckplatz) zu verbinden. Wie siehe FRITZ!Box Handbuch.
    Sobald die Power/DSL-LED wieder dauerhaft leuchtet wird im Browser die Adresse http://fritz.box (oder 192.168.178.1) aufgerufen – der FRITZ!Box ein Passwort vergeben – unter „Internet / Zugangsdaten“ wird bei „Internetanbieter“ Telekom ausgewählt und die entsprechenden Telekom-Zugangsdaten, die man sich hoffentlich bereit gelegt hatte, eingetragen.
    Danach im FRITZ!Box Konfigmenü oben ganz rechts auf die drei Punkte klicken und darin auf „Erweiterte Ansicht“. Danach auf „Telefonie / Eigene Rufnummern“ und kontrollieren, ob die Rufnummer regiestriert ist.
    Wenn nein, also bei „Status“ kein grüner Punkt, liegt vermutlich ein „Telekom internes Portierungsproblem von analog auf IP-basierend“ vor – das öfters vorkommt, als es so mancher glauben mag. Wie das Problem Lösen? Über die „Hintertür“, d. h., bei der Telekom Hotline anrufen und sagen, man hätte die Anschlusskennung nicht mehr – Telekom sollte neue zustellen, was u. a. per E-Mail an die im Kundenstamm hinterlegte E-Mail-Adresse möglich ist. Wenn erhalten, die neue Anschlusskennung eintragen und oh Wunder, die Rufnummer wird registriert.
    Danach über „System / Sicherung / Wiederherstellen“ die Sicherungsdatei aufrufen, auf „Selbst auswählen, welche Einstellungen wiederhergestellt werden sollen“ und nur die Einstellungen zu „Lokale Telefonbücher / WLAN / Onlinespeicher / PushService / Heimnetz“ Wiederherstellen.

    Beispiel 2:
    Momentaner Telekom Anschluss ein „Call & Surf/Universal“ mit z. Bs. FRITZ!Box 7390 und EUMEX ISDN-Anlage am NTBA angeschlossen. An der ISDN-Analge alle im Haushalt befindlichen Telefone angeschlossen.
    Neuer, IP-basierender Anschluss wird der MagentaZuHause M (bis zu 50 MBit/s), die FRITZ!Box und EUMEX sollen weiter verwendet werden.
    Die FRITZ!Box Einstellungen sichern / FRITZ!Box in Werkseinstellungen versetzen (siehe oben) / EUMEX ISDN-Kabel am NTBA entfernen / NTBA am Splitter abklemmen / Splitter entfernen / FRITZ!Box 7390 DSL-Buchse mit der TAE-Dose (F-Steckplatz) verbinden / das am NTBA abgezogene ISDN-Kabel an S0-Buchse der FRIR`TZ!Box 7390 anschließen / warten bis Power/DSL-LED der FRITZ!Box dauerhaft leuchtet / im Browser die Adresse http://fritz.box (oder 192.168.178.1) aufgerufen – der FRITZ!Box ein Passwort vergeben – unter „Internet / Zugangsdaten“ bei „Internetanbieter“ Telekom auswählen / Telekom-Zugangsdaten, die man sich hoffentlich bereit gelegt hatte, eingetragen / warten bis die Prüfung erfolgreich war. Die Frage, ob mit der Telefonieinrichtung fortgefahren werden soll, verneinen.
    Im FRITZ!Box Konfigmenü bleiben / oben ganz rechts auf die drei Punkte klicken und darin auf „Erweiterte Ansicht“ / danach auf „Telefonie / Eigene Rufnummern“ und kontrollieren, ob die Rufnummern regiestriert sind. Wenn Nein: Siehe oben bei „über die „Hintertür“
    Wenn an den FB FON-Schnittstellen keine Telefone angeschlossen: Unter Telefonie / Telefoniegräte durch Klick auf das rote Kreuz entfernen.
    Unter Telefonie / Telefoniegeräte auf „Neues Gerät“ einrichten“ / „ISDN-Telefonanlage“ auswählen / Übernehmen. Danach die EUMEX kurz vom Stromnetz trennen und wieder anschließen.
    Die gewünschten Daten aus der Sicherung (was siehe oben) Wiederherstellen lassen.

    Noch eine kleine Anmerkung:
    Normaltelefonierer mit Festnetzanschluss sind es gewohnt, dass die Telefonieverbindung fast unmittelbar zustande kommt. Das ist bei „IP-basierend“ (Telekom eigene Bezeichnung) bzw. „VoIP“ (wie es die Telekom Mitbewerber nennen) etwas anders. Hier kann der Verbindungsaufbau, also bis es an der Gegenstelle klingelt, etwas länger dauern, was daran begründet ist, dass nun keine analogen Signale, sondern Datenpakete, die der Router mit Internettelefoniefunktion erst erstellen muss, zu einem SIP-Server übertragen werden und auf der Gegenseite, z. Bs. bei Festnetznutzung des angerufenen, wieder in analoge Signale umgewandelt werdn müssen.
    Dieses Zeitfenster, das bis zu 50 Sek. betragen kann, kann durch die Funktion „Wählvorgang verkürzen“ (siehe FRITZ!Box Handbuch) verkürzt werden, d. h., nach der Rufnummer wird zusätzlich die Raute (#) mit eingetippt. Dieses Zeichen signalisiert dem SIP-Server, dass das Datenpaket vollständig ist – er verbindet sofort, also fast so, wie voerher am Festnetzanschluss gewohnt. Ach ja, dieses Verhalten (ab und an zeitliche Verzögerung beim Verbindungsaufbau) ist kein „FRITZ!Box bzw. Provider spezifisches“ sondern hängt mit der VoIP-Technik im allgemeinen zusammen. Auch Telekom Kunden mit für IP-basiernd“ geeignete Speedports oder Kabelinternet Nutzer sind davon betroffen.

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